Gestern Abend habe ich an einer Party ein bisschen mit einem alten Freund geplaudert und Neuigkeiten ausgetauscht. Da wir uns schon länger nicht mehr gesehen haben, hat er mir von seinem neuen Job bei einer Firma erzählt, die “Business Intelligence” als Software und Service verkauft. Hat alles sehr spannend geklungen. Verstanden habe ich aber nicht viel. Für mich ist das Genre vor allem interessant, weil er oft als Beispiel im Zusammenhang mit Anwendungen künstlicher Intelligenz gebraucht wird.
Also: Was ist eigentlich Business Intelligence?
Definitionen zu Business Intelligence finden sich in der englischen, deutschen Wikipedia,
Business Intelligence bezeichnet Verfahren, mit welchen Daten gesammelt, ausgewertet und dargestellt werden. Sie verfolgen das Ziel, basierend auf diesen Daten, das Treffen bessere strategische Entscheidungen zu ermöglichen. Angewendet werden die Verfahren beispielsweise auf Daten über Mitbewerber, Markt, Geschäftsprozesse, Beziehungen zu Zulieferern, Kunden, Mitarbeitern oder anderen Stakeholdern. In der Praxis sind damit meist Verfahren des automatischen Berichterstellens mittels Daten aus ERP-Systemen und Data-Warehouses gemeint.
Die Werkzeuge der Business Intelligence sind Informationssysteme, die grosse Datenbestände automatisch analyiseren können. Eingesetzt werden dazu Methoden wie Online Analytical Processing (OLAP), Data-Mining, Text-Mining oder Web-Mining. Business Intelligence kann insofern als Anwendung von Forschung zu künstlicher Intelligenz verstanden werden, als dass sie statistische Auswertungsverfahren aus AI übernimmt.
Produkte gibt es beispielsweise von: Microsoft, Oracle, SAS (im Economist) und IBM.
Ebenfalls erhältlich sind Open-Source-Produkte wie Pentaho (bei Wikipedia), RapidMiner, oder BIRT.
Ein interessanter Ansatz bietet auch das Schweizer Unternehmen Netbreeze, beispielsweise mit dem ICT Webindex.