September 20, 2009...11:55 am

Haben wir jemals für Inhalte bezahlt?

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In Jeff Jarvis’ Buzzmachine fand ich heute einen interessanten Link zu Blog von Paul Graham. Er wirft die Frage, ob es so etwas wie Paid Content (Bezahlinhalte) jemals gegeben hat.

“Almost every form of publishing has been organized as if the medium was what they were selling, and the content was irrelevant. Book publishers, for example, set prices based on the cost of producing and distributing books. They treat the words printed in the book the same way a textile manufacturer treats the patterns printed on its fabrics.”

Natürlich handelt es sich dabei um eine rhetorische Frage. Wir haben immer deshalb für Zeitungen, Zeitschriften, Pay-TV, Bücher, Musik-CDs, DVDs oder Videos bezahlt, weil diese Medien uns den Inhalt gebracht haben, den wir unbedingt wollten. Dennoch stimmt natürlich die Analyse, dass der bezahlte Preis jeweils nur zum kleinsten Teil für den Content verwendet wird. Aufgrund der hohen Fixkostendegression wurden damit vor allem die physischen Trägermedien und die Distribution finanziert, die in prä-digitalten Zeiten ein Markt mit Monopolisierungpotenzial waren.

Und deshalb lohnt es sich auch, vor dem Hintergrund der neuen Errichtung von Paywalls im Internet, diese Fragen zu stellen. Wird der Nutzer je für Content bezahlen, handelt es sich bei Content doch meist entweder um ein Erfahrungs- oder Vertrauensgut, dessen Qualität vom Nutzer gar nicht überprüft werden kann.


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