September 26, 2009...11:37 am

Der Tod der US-Zeitungsbranche?

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Eine schön gemachte Infografik zur serbelnden US-Zeitungsbranche findet sich im Blog von Mint.com. Mint.com, Anbieter einer Online Geld- und Budget-Management-Software ist zwar nicht unbedingt die Referenz für medienökonomische Analysen schlechthin, dennoch ist die Zusammenstellung sehr erhellend (Wahrscheinlich dient sie als SEO-Linkbait, deren Zweck ich mit diesem Link bereits zum zweiten Mal erfülle).

Von den 25 meistgelesenen US-Zeitungen konnte von 2008 bis 2009 nur das Wall Street Journal seine Auflage erhöhen. Alle anderen verlieren. Was Ol’ Rupert mit dem WSJ richtig macht, scheint er bei der NY Post merhfach zu verlieren. Die NY Post hat den grössten Auflagenverlust mit fast 20 Prozent. Ebenfalls sind die Aktienpreise der Zeitungsverlage markant eingebrochen (Allerdings fehlen News Corp. und andere grosse) in der Darstellung.

Symptomatisch für den Medienwandel ist, dass trotz einem 7.5 prozentigen Umsatzinbruch bei herkömmlichen Werbeformen, die Online-Werbung um über 25 Prozent zugenommen hat. Sie macht nun ca. 7 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche aus (Wobei nicht klar ist, welche Unternehmen hier alle berücksichtigt wurden).

Als Quelle für die Zahlen gibt Mint Bloomberg, sowie die Newspaper Association of America an.

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Via IA

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