Quasmo Qgo – präziser als Wiimote

Leser meines Blogs erinnern sich, dass ich mich eine Zeit lang, regelmässig, ja fast schon krankhaft, mit Gamencontrollern auseinander gesetzt habe. Umso grösser ist die Freude nun, wenn einer meiner Schulfreunde und seine zwei Mitstreiter selber einen Gamecontroller erfinden und auf den Markt bringen: Nicolas Baumgartner, Fabian Fürst und David Stalder haben vor zwei Jahren die Firma Quasmo gegründet und in der Zwischenzeit zahlreiche Prototypen ihres Gamekonzepts “Qgo” entwickelt.

Qgo ist eine kabellose Kugel, die man frei im Raum bewegt (nach oben, unten, links, rechts, vor, zurück, drehen, rotieren, kippen). Die Bewegungen werden direkt in Spielbewegungen umgesetzt. Damit lässt sich so ziemlich jedes je entwickelte Game, aber auch andere 3D-Anwendungen wie Google Earth, bedienen und sogar um zusätzliche Bewegungsdimensionen erweitern. Im Sommer hatte ich das Privileg, den Quasmo Qgo auszuprobieren. Beim Ego-Shooter beispielsweise war ziemlich geil, dass man die Kugel nach unten bewegt und sich die Spielfigur dann hinter einer Deckung bückt. Beim Autorennen wiederum bewegt man den Controller ähnlich wie ein Steuerrad, indem man ihn nach links oder rechts kippt. Was mich besonders überzeugt hat, ist die Tatsache, dass man mit Qgo sehr präzise ins Game eingreifen kann, einiges präziser als mit der Wiimote beispielsweise.

Seit gestern gibts nun auch ein paar Clips auf Youtube, die die Funktionsweise erklären.

[UPDATE:] Und eben habe ich gesehen dass der Tagi heute auch einen Artikel über die drei Erfinder hat.

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